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Alu-Leichtbauweise

TANG statt Maut
TANG - Pressebild
Führt zu erheblichen Einsparungen: der Einsatz des Tang-Konzepts „Ultra Light"


KFZ Anzeiger 08 | 2003


  Rainer Böckmann macht derzeit Furore – sogar in den „Tagesthemen" der ARD durfte der Geschäftsführer der Fahrzeugbau Karl Tang GmbH aus Hilden [zum Artikel KFZ-Anzeiger 3/03siehe auch KFZ-Anzeiger 3/03 zum Artikel KFZ-Anzeiger 3/03] seinen Maut-Killerinstinkt unter Beweis stellen.

Fahrzeugkombinationen in Alu-Leichtbauweise wiegen unter 12 Tonnen Gesamtgewicht und sind von der Maut befreit. Daher können sie die Kosten maßgeblich reduziert werden. Diese innovative Fahrzeugentwicklung ist für alle Verlader und Spediteure interessant, die sperrige oder leichte Produkte transportieren. Sie sparen nicht nur die Maut, sondern verringern auch spürbar die Betriebskosten wie Kraftstoff, Versicherung, Steuern und fahren zudem umweltfreundlich.
Ein simples Rechenbeispiel verdeutlicht die Mehrkosten: Geht man von einer konventionellen Fahrzeugkombination, also einem 7,49-t-LKW und einem 10,5-t-Anhänger aus und legt man der Berechnung eine Fahrleistung von 100.000 Kilometern zugrunde, so ergibt sich eine jährliche Mehrbelastung von 12.400 Euro. Bezogen auf die Gesamtkosten für den Betrieb eines LkW sind dies rund zehn Prozent. Nicht mautpflichtige Ultraleichtfahrzeuge reduzieren dagegen die Kraftstoffkosten um bis zu 2l/100 km. Bei einem Literpreis von 75 Cent plus Mehrwertsteuer und einer Fahrleistung von 100.000 Kilometern spart der Spediteur 2.000 Liter Diesel und somit rund 1.800 Euro ein. Berechnet man zu diesen Kosten noch die gesparte Maut, so ergibt sich ein Kostenvorteil von rund 14.600 Euro. Aufgrund dieser Basis amortisiert sich die Investition bereits nach 1,5 Jahren. Bezogen auf eine durchschnittliche AFA-Nutzungsdauer von 11 Jahren, spart der Unternehmer bei den aktuellen gesetzlichen Gegebenheiten pro Fahrzeugeinheit rund 120.000 Euro. Und desto häufiger das Fahrzeug im Einsatz ist, desto gravierender wird der Unterschied: Bei einer jährlichen Fahrleistung von 160.000 km erhöht sich die gesparte Summe auf 23.000 Euro.

Insbesondere für kleinere Frachtführer besteht die Gefahr, dass die Maut das wirtschaftliche Aus bedeutet. So gaben 97 Prozent der Frachtführer mit bis zu neun Beschäftigten in einer aktuellen Umfrage des Forschungsinstituts Emnid an, dass sie die eigene Insolvenz fürchten. Doch gerade für die rnittelständischen Unternehmer gibt es Marktnischen - wie die von Tang aus Hilden. Speziell gegen die neue Mautregelung haben Udo und Rainer Böckmann, die Geschäftsführer der Tang GmbH mit Sitz in Hilden bei Düsseldorf, das Konzept „Ultra Light" entwickelt, das vom Patentamt München rechtlich geschützt ist. Es heißt: 11,99 Tonnen minus 7,49 Tonnen Solowagengewicht ergibt 4,5 Tonnen.

Dies bedeutet, dass ein Anhänger ein Gesamtgewicht von 4,5 Tonnen haben darf. Genau für diesen Fall hat Tang einen leichten Einachsanhänger konstruiert. Mit einem Vollalumninium-Curtainsider-Aufbau auf einem Aluminiumchassis bringt der Anhänger knapp 1.500 kg auf die Waage und das bei einer Ladelänge von 6.150 mm und einer Nutzlast von rund drei Tonnen.